Ihre neue Filterpresse von R&W Filtertechnik

Kammerfiterpressen, Membranfilterpressen Bandfilterpressen und Schneckenpressen

R&W - Filtertechnik konstruiert und baut effiziente Filterpressen und ist zudem Hersteller kompletter Anlagen und Komponenten für Filterpressen wie Filtertuchreinigungsanlagen oder Filterplattentransportsysteme.


Weiterhin zählen auch Kammer- und Membranfilterpressen sowie auch Rahmenfilterpressen, Filterpressen mit automatischem Filterkuchenaustrag, Bandfilterpressen, Schneckenpressen und Bandeindicker dazu. Bzgl. des Zustands, der Überholung gebrauchter Pressen, Modernisierung und Wartung und zu Fragen wie zur Hydraulik, zu Filterplatten, Filtertüchern, Anlagenperipherie, zu unterschiedlichen Größen und Ausführungen unserer und gängiger Maschinen anderer Hersteller, beraten wir Sie gerne. Sie haben Fragen zu unseren Filterpressen? Sie möchten eine Anlage kaufen? Filterpressen von R&W Filtertechnik erfüllen alle Anforderungen an eine moderne Technologie.

Filterpressen und Kammerfilterpressen

Als Filterpressen bezeichnet man diskontinuierlich arbeitende Druckfilter zur Fest-Flüssig-Trennung von Suspensionen. Sie setzen sich aus mehreren aneinander gereihten Elementen, den Filterplatten, zusammen. Um diese ist das sogenannte Filtertuch gespannt, welches grobe Partikel zurückhält. Die Filterplatten werden unter hohem Druck zusammengepresst (bis 600 bar). Der Schlamm verdichtet sich kontinuierlich und bildet das Filtermedium, durch das die Flüssigkeit gedrückt wird. Bevor eine Filterpresse einsatzbereit ist, muss sich ein geeigneter Kuchen aus dem Schlamm aufbauen.

Der Filterkuchen baut sich nach Bildung einer dünnen Schicht auf den Filtertüchern bei zunehmendem Kammerinnendruck zur Kammermitte hin auf. Bei diesem Vorgang wird Filtrat so lange durch die Tücher abgeführt, bis sich genügend Partikel zu einem festen Kuchen zusammengeschlossen haben. Sind die Kammern mit dem Filterkuchen vollständig gefüllt und der Schlammförderstrom auf ein Minimum zurückgegangen, wird der Kuchen aus den Kammern entfernt. Das heißt, nach dem Pressvorgang wird die Kammerfilterpresse geöffnet und der Kuchen manuell oder automatisch ausgetragen. Filterpressen werden dort benötigt, wo eine fest-flüssig Trennung mit hohem Abscheidegrad gefordert wird.

Der Aufbau einer Filterpresse
Ein Filterpressengestell besteht aus den Hauptbauteilen Einlaufständer (Kopfstück), dem Zylinderständer mit Hydraulikzylinder, dem Druckstück, der Brücke und dem unteren Zuganker. Das feste Kopfstück mit dem Schlammeinlauf und Filtratablauf und der Zylinderständer sind dabei durch die Rundholme und die Brücke miteinander verbunden. Das bewegliche Druckstück und die Platten hängen in der Brücke, ebenso ist hier in der Regel der Plattentransport untergebracht. Neben den Brückenholm- gibt es Seitenholmmaschinen. Hier liegen die Platten auf zwei seitlich angebrachten Holmen.

Brückenholmpresse

Brückenholmpresse

Seitenholmpresse

Seitenholmpresse

Leistungsstarke Kammerfilterpressen von R&W Filtertechnik: Preisgünstig, bewährt, effektiv

Die Kammerfilterpresse ist aufgrund ihrer Einfachheit und außergewöhnlichen Leistung der am weitesten verbreitete Filterpressentyp. Sie arbeitet mit einer fixen Kammertiefe, die von den Eigenschaften der zu filtrierenden Suspension, insbesondere der Feststoffkonzentration, abhängt. Die Flexibilität dieser Art von Presse wird auch dadurch gekennzeichnet, das mit Filtrationsdrücken von bis zu 60 bar gearbeitet werden kann. Kammerfilterpressen werden in einer Vielzahl von Größen, Volumina und Kuchendicken hergestellt und enthalten verschiedene Zubehörteile für die Automatisierung all ihrer Funktionen. Sie werden als Seitenholmversion oder eine Brückenholmversion hergestellt.

Eine Kammerfilterpresse besteht hauptsächlich aus einem waagrechten Gestell, in dem viele einzelne Filterplatten angeordnet sind. Diese sind mit einem Filtertuch umspannt. Auf der anderen Seite ist eine bewegliche Platte angebracht. Sie ist mit einem hydraulischen Zylinder verbunden.

Zu Beginn eines Prozesses wird die Kammerfilterpresse geschlossen. Dadurch werden die Filterplatten zusammengepresst und es entstehen Hohlräume zwischen den Platten, die Filterkammern. Dann wird die Suspension in die Presse gepumpt, fließt in die Filterkammern und wird gegen die Filtertücher gedrückt. Das Wasser durchdringt die Filtertücher und wird über den Filtratablauf abgeleitet. An der inneren Oberfläche der Filtertücher werden die Feststoffe abgehalten und bilden einen Filterkuchen. Dieser wächst so lange an, bis die Filterkammern gefüllt sind. Die Kuchenbildung ist dann beendet und die Presse wird geöffnet. Der Filterkuchen bzw. die entwässerte Substanz fällt nach unten und wird ausgetragen. Kammerfilterpressen werden häufig in der kommunalen Abwasseraufbereitung bei der Entwässerung von Klärschlämmen eingesetzt, wo meist sehr viele Liter an Flüssigkeit anfallen.

Kammerfilterpresse

Das Baukastenprinzip bei Kammerfilterpressen

Weil sie in den verschiedenen Bereichen ihrer unterschiedlichen Einsatzgebiete allen Anforderungen gerecht werden müssen, werden Kammerfilterpressen Im Baukastenprinzip hergestellt. Der Grundpfeiler ist dabei ein äußerst belastbarer und solider Stahlrahmen als stabile Basis. Dieser besteht generell aus einem Einlaufständer mit dem Suspensionszulauf sowie den Filtratabläufen (Kopfstück), dazu dem Zylinderständer mit Schließzylinder und dem Druckstück zu Übertragung der Schließkraft auf das Filterplattenpaket. Dazu kommen oben angeordnete Träger mit Plattenaufhängung und Plattentransport oder Seitenholme, worauf sich die Filterplatten sowie die Filtertüchern befinden. RW Filtertechnik liefert Kammerplatten mit Kammertiefen von 15-80 mm. Als Filterplattenmaterial kann zwischen Polypropylen, PVDF, GGG-50 (Sphäroguss) oder Verbundplatten aus Polypropylen mit Stahlträgern gewählt werden.

Vollautomatische Filterpressen

Auf den ersten Blick unterscheiden sich vollautomatische Filterpressen nur gering von herkömmlichen, da sich die grundsätzlichen Funktionen, also die Verfahrenstechnik und andere Arbeitsabläufe, entsprechen. Wenn ein vollautomatischer Verfahrensablauf gefordert wird, sind vollautomatische Filterpressen mit ihrem hohen Automatisierungsgrad für einen reibungslosen Betrieb optimal geeignet. Durch schnelle Schließ-, Öffnungs- und Entleerungszeiten wird automatisch eine hohe spezifische Filtrationsleistung erzielt.

Dies ist beispielsweise in Bereichen mit schnell filtrierbaren Produkten (wie Carbonatationsschlamm aus Zuckerfabriken, Titandioxid oder Bergbaukonzentrate- und Rückstände), mit dieser Maschinen-Ausführungen optimal umsetzbar.

Die Vorteile von Membranfilterpressen

Die Anwendungsbereiche von Filterpressen sind vielfältig. Wegen ihrer effektiven Filtrationsergebnisse werden sie besonders in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, aber auch im Stein- und Bergbau, im Umwelt- und Abwasserbereich sowie in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Auch für Anwendungen in der Chemie-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie beim Reinigen, d. h. bei der Entwässerung von Schlämmen in Städten, Kommunen und Industriebetrieben sind Membranfilterpressen besonders gut geeignet. Aufgrund der in diesen Bereichen unterschiedlichsten Ausführungsanforderungen werden sie ebenfalls im Baukastenprinzip konzipiert. Auch hier bildet ein hochbelastbares, massives Stahlfilterpressengestell die Basis des Ganzen. Also ein Stahlrahmen, der aus einem Einlaufständer mit Suspensionszulauf sowie den Filtratabläufen (Kopfstück), einem Zylinderständer mit Schließzylinder und dem Druckstück zu Übertragung der Schließkraft auf das Filterplattenpaket besteht sowie oben angeordneten Trägern oder Seitenholmen mit den Membranfilterplatten und Filtertüchern.

Einheitliche Membranplatten bzw. eine Kombination von Kammer-Membranfilterplatten, mit Kammertiefen von 15-50mm, ergeben das Plattenpaket. In der Standardausführung wird als Material synthetischer Kautschuk (z.B. NBR, EPDM), Polypropylen oder thermoplastisches Elastomer (TPE) verwendet. Auch sind spezielle Werkstoffe wie PVDF oder Verbundplatten aus unterschiedlichen Werkstoffen für größere Filtrationsdrücke, bei denen der Plattenträger z.B. aus Metall gefertigt wird, möglich. Der Einsatz von Membranfilterplatten garantiert eine hohe Wirtschaftlichkeit. Bei Membranfilterpressen wird der Filterkuchen noch mechanisch ausgepresst. Dazu hat jede Filterkammer mindestens eine bewegliche Membran. Diese wird, nachdem der Zufluss der Suspension abgestellt wurde, mit Hilfe von Druckluft oder Druckwasser in Richtung des Filterkuchens in Bewegung gesetzt und presst ihn so zusätzlich aus.

Membranfilterpressen

Hohe Filtrationswirksamkeit durch Kuchenfiltration

Filtration ist das wohl bekannteste Verfahren zur Trennung fester Bestandteile aus Flüssigkeiten. Hierbei können Feststoffe aus einer Suspension von einer Flüssigkeit abgetrennt werden. Ist beispielsweise Wasser mit Schlamm verunreinigt, können die nicht löslichen Anteile herausfiltriert werden. Im Filter bleibt der feste Rückstand (der Filterkuchen) zurück. Sowohl die Partikelgröße als auch die Konzentration der Suspension haben wichtige Auswirkungen auf die für die Trennung erforderliche Prozesszeit. Diese wird durch Pumpen, durch Gasdruck (Blasübertragung), in die Filterpresse gepumpt. Feststoffe werden von einem Filtermedium (Sieb, gewebtes Tuch, Papier usw.) zurückgehalten, das gleichzeitig den Durchgang des Filtrats ermöglicht.

Der Fluss des Filtrats wird durch die über dem System erzeugte Druckdifferenz erzeugt. Die Feststoffe können bei der sogenannten "Kuchenfiltration" an der Oberfläche aufgefangen werden. Wenn es um höchste Wirksamkeit der Filtration und maximalen Entwässerungsgrad verschiedener Suspensionen geht, ist die Filterpresse äußerst effizient. Sie ist der wichtigste Prozessdruckfilter und einer der ältesten Filterapparate in Bereichen der Veredelung von Rohstoffen, der Beseitigung von Verunreinigungen aus Abwässern, der Schlammentwässerung sowie der Wertstoff- und Rohstoffgewinnung.

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